Mit unserer Innovationsstrategie verstärken wir unser Engagement für sauberere, kohlenstoffärmere Technologien und Lösungen. Unsere Kundenlösungen bewältigen globale Nachhaltigkeitsprobleme und orientieren sich eng an vier der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Ziele für nachhaltige Entwicklung:
Die Auswirkungen auf die Umwelt machen auch vor politischen Grenzen nicht halt. Als Unternehmen verpflichten wir uns, ein bestmöglicher Weltbürger („Good Corporate Citizen“) zu sein und anderen zu helfen, ihre Ziele ebenfalls zu erreichen.
Im Jahr 2020 haben wir 551 Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Zusätzlich wurden 312 Erstpatente und insgesamt 1.504 weltweite Patente an Eaton Innovatoren erteilt. Bis zum Jahr 2030 haben wir uns verpflichtet, 3 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung zu investieren. Ziel ist es, Lösungen zu erforschen und zu entwickeln, die es unseren Kunden ermöglichen, Ressourcen zu sparen und intelligente Energieentscheidungen zu treffen. Im Jahr 2020 erwirtschafteten wir 47 Prozent unseres Nettoumsatzes mit Produktlösungen, die unsere strengen Kriterien für positive Auswirkungen erfüllen. 62 Prozent unseres Produktumsatzes entfielen auf saubere Technologielösungen, die für Energieeffizienz sorgen und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung beitragen – darunter erneuerbare Energien, Wasserinfrastruktur und nachhaltiger Transport.
Im Zeitalter von Big Data und IoT entwickeln wir innovative intelligente Energielösungen, die Daten sammeln, adaptiv lernen und konkrete Informationen liefern. Unser Ziel: Stromverbrauch und -kontinuität zu optimieren.
Jedes Eaton Produkt muss besser sein als sein Vorgänger. Deshalb bitten wir unsere Ingenieure, in der Entwurfsphase eine Positive Impact Framework (PIF)-Bewertung durchzuführen. Dadurch können sie die Produkte aus einem anderen Blickwinkel betrachten und die sechs Schlüsseldimensionen der Nachhaltigkeit aus einer neuen Perspektive heraus bewerten:
Unser Ansatz berücksichtigt dabei zahlreiche Nachhaltigkeitsfaktoren wie zum Beispiel Rohstoffe, Energieeffizienz und Recyclingfreundlichkeit.
Bei der Kreislaufwirtschaft geht es darum, Abfallaufkommen und Umweltbelastung zu verringern sowie die Nutzung natürlicher Ressourcen zu optimieren. Unsere Produktionsprozesse berücksichtigen mehrere dieser Prinzipien.
So entwickeln wir beispielsweise Lösungen für gebrauchte Elektrofahrzeugbatterien und verlängern deren Lebensdauer, bevor die Batterien schließlich recycelt werden. Wir haben eine Partnerschaft mit Nissan geschlossen, um gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien aus den Elektrofahrzeugen in unseren xStorage Energiespeichersystemen zu verwenden. Zum Beispiel verwendet das in der Amsterdamer Johann Cruijff Arena installierte xStorage Buildings System das Äquivalent von 63 gebrauchten Nissan Leaf Batterien.
Mit unserem Transfer Switch Monitor 900 ist es einfacher und kostengünstiger, vorhandene Geräte zu aktualisieren, anstatt einen kompletten Gerätetausch durchzuführen. Dieser Ansatz verlängert die Lebensdauer der Geräte und hilft, unnötigen Abfall zu vermeiden.
Im Rahmen unseres Produktdesignprozesses berücksichtigen wir stets die Umweltverträglichkeit. Hauptziel von Design for the Environment (DfE) ist es, die Umweltauswirkungen eines Produkts über den gesamten Lebenszyklus zu reduzieren – von Produktion über Vertrieb und Nutzung bis zum Ende der Lebensdauer. In der Entwicklungs- und Designphase stehen vier Aspekte im Fokus: Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, Recycling und Normenkonformität. Wir verwenden die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA), um die potenziellen Umweltauswirkungen einer wachsenden Auswahl von Produkten zu berechnen, gemäß den Normen ISO 14040/14044.