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Die Stromrechnung halbieren

Kombination von Photovoltaik und Energiespeicherung

Hausbesitzer Bjarne Tveit hat seine Energierechnungen erfolgreich gesenkt, indem er seine Photovoltaikanlagen mit Energiespeichern von Eaton kombiniert hat. Durch die Möglichkeit, den Solarstrom aus Eigenerzeugung zu speichern, um ihn bei Bedarfsspitzen zu nutzen, konnte die Familie ihre Abhängigkeit vom Stromnetz verringern und kostspielige Spitzenlasttarife umgehen.

Standort: Fevik, Norwegen 

Herausforderung: Reduzierung des Stromverbrauch einess Einfamilienhauses, indem die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms mit Hilfe von Energiespeichern optimiert wird. 

Lösung: Installation eines Eaton xStorage Compact Energiespeichersystems mit einer Kapazität von 50 kWh.

Ergebnis: Speicherung von Energie aus Solarmodulen vor Ort und/oder aus dem Netz, wenn die Preise niedrig sind, um sie zu nutzen, wenn die Nachfrage und/oder die Preise höher sind. Der Stromverbrauch aus dem Netz konnte um 45 % (20.000 kWh) gesenkt werden, wodurch die Familie rund 4.000 € pro Jahr spart.

Ich liebe technische Spielereien, und es ist zweifellos ein Lieblingsprojekt von mir, unseren Stromverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren

Bjarne Tveit, Byggmester Bjarne Tveit AS
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Hintergrund

Bjarne Tveit ist ein Vater einer vierköpfigen Familie aus Fevik in Südnorwegen, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Stromverbrauch in seinem Haus drastisch zu senken. Als Eigentümer von Byggmester Bjarne Tveit AS, einer Baufirma, die jährlich Hunderte von Solarmodulen installiert, verfügt er über fundierte Kenntnisse im Bereich der Photovoltaik. 

Angesichts Tveits Leidenschaft für Nachhaltigkeit ist das 400-Quadratmeter-Haus der Familie innen und außen vollgepackt mit Technologie, darunter Solarzellen, Sonnenkollektoren auf dem Dach und an der Fassade - und im Garten die erste „Sonnenblume" Norwegens: eine blumenförmige Anordnung von Solarzellen, die sich dreht, um die Energieproduktion zu maximieren. Diese Technologie wird von Tveits Unternehmen vertrieben.

Darüber hinaus hat die Familie auch die Fenster ausgewechseltt, die Isolierung verbessert und eine geothermische Wasser-Wasser-Wärmepumpe installiert, die das Haus im Sommer kühlt und im Winter heizt. Um den Energieverbrauch weiter zu optimieren, nutzte Tveit bereits ein Smart-Home-System von Eaton zur Steuerung der Heizung und Beleuchtung.

Trotz all dieser ausgefeilten Technik wurde ein Großteil der selbst erzeugten Energie billig an das Netz zurückverkauft, da sie zu einem Zeitpunkt erzeugt wurde, als der Verbrauch niedrig war und nicht gespeichert werden konnte. Daher hatten Tveit und seine Familie kaum Einfluss darauf, wann sie auf Netzversorgung umsteigen musste. In Norwegen ist dies ein besonders wichtiger Aspekt, da demnächst eine „Rush-Hour-Gebühr" eingeführt wird, die Verbraucher bestraft, die besonders viel Strom gleichzeitig verbrauchen.

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Herausforderung

„Als wir eingezogen sind, betrug der Stromverbrauch etwa 44.000 kWh pro Jahr. Unser Ziel ist es, diesen Wert um zwei Drittel zu senken und damit etwa 30.000 kWh einzusparen", sagt Tveit. Es war jedoch klar, dass dieses Ziel nicht allein durch zusätzliche Effizienzmaßnahmen erreicht werden konnte.

Wie sich herausstellte, war das fehlende Glied in Tveits umfassenden Nachhaltigkeitsbemühungen die Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom zu speichern, um ihn bei Lastspitzen nutzen zu können. Auf diese Weise kann die Familie einerseits ihre Abhängigkeit vom Stromnetz verringern und andererseits die teuren Spitzenlastgebühren vermeiden, die noch weiter steigen werden. 

Jon Helsingeng, Leiter von Eaton Norwegen, erklärt: „Ab 2022 wird es teurer, viel Strom gleichzeitig zu verbrauchen - aber mit einem Energiespeichersystem können Sie Ihren Solarstrom besser nutzen und die Spitzen im Stromverbrauch reduzieren, so dass Ihre Stromrechnung erheblich gesenkt wird."
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Lösung

Um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen, beschloss Tveit daher, ein solches Energiespeichersystem zu installieren. Da er bereits Erfahrung mit Eaton-Technologie hatte, entschied er sich für das intelligente xStorage Compact-System. 

„Die Batterie hat eine Kapazität von 50 kWh und eine Leistung von 20 kW. Dadurch können wir nicht nur mehr Solarstrom aus Eigenerzeugung nutzen, sondern auch Strom aus dem Netz beziehen, wenn die Preise niedrig sind, also in der Regel nachts", sagt er. 

„Wir sind eine große Familie und wir verfügen über ein Elektroauto. Wenn wir gleichzeitig das Auto aufladen, kochen und die Waschmaschine laufen lassen würden, hätte dies sehr hohe Stromrechnungen zur Folge. Das neue Strompreismodell macht unseren selbst erzeugten Solarstrom noch rentabler, insbesondere in Kombination mit einem Stromspeicher.“

xStorage Compact besteht aus Batterien des Automobilherstellers Nissan und fortschrittlicher Steuerungstechnik von Eaton. Nach einer gewissen Zeit sind die Batterien nicht mehr für den Einsatz in Elektrofahrzeugen geeignet, sind aber noch leistungsfähig. Nissan schickt diese Elektrofahrzeugbatterien dann an Eaton, wo sie neu eingesetzt werden .

„Das ist Kreislaufwirtschaft in der Praxis. Auch wenn die Kapazität dieser Batterien zu gering ist, um in einem Elektroauto optimal zu funktionieren, können sie dennoch in Kombination mit unserer Steuerungstechnik in Wohn- und Geschäftsgebäuden von großem Nutzen sein", so Helsingeng. Darüber hinaus tragen Energiespeicher auch zur Netzstabilität bei und liefern Reservestrom bei Stromausfall.

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Ergebnis

Die Solarzellen von Tveit haben Leistung von 26 kW ab Werk und produzieren schätzungsweise 20.000 kWh Strom pro Jahr. Dank des xStorage Compact-Systems kann die Familie diese Kapazität nun optimal einsetzen. Obwohl die Tveits zu den ersten in Norwegen gehören, die Stromspeicher in einem Privathaushalt installiert haben, erwartet Helsingeng, dass die Nachfrage in Privathaushalten weiter steigen wird: „Da das Interesse an Solarmodulen explodiert ist, werden in Zukunft immer mehr Menschen den Solarstrom in Batterien speichern wollen".

Tveit schätzt, dass es der Familie bereits gelungen ist, den Netzstromverbrauch um die Hälfte zu senken - das sind etwa 20.000 kWh pro Jahr  . Bei einem Preis von 2 Kronen pro kWh bedeutet das eine jährliche Ersparnis von etwa 40.000 norwegischen Kronen (rund 4.000 €).

„Wir haben viele Stromsparmaßnahmen ergriffen und hoffen, dass wir unser Ziel, den Verbrauch um zwei Drittel zu senken, erreichen werden. Das xStorage-System ist in dieser Hinsicht ein wichtiges Instrument, weil wir mehr von unserem eigenerzeugten Solarstrom nutzen können. Außerdem macht es großen Spaß, neue Lösungen zu testen und dann zu beobachten, wie die Stromrechnung sinkt", sagt Tveit.