Ort: Arosa, Schweiz
Herausforderung: In dem belebten Skigebiet stellte die Erweiterung des Angebots an Ladestationen für Elektrofahrzeuge eine Herausforderung dar. Die neuen Ladegeräte mussten bei winterlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wie auch bei sommerlicher Hitze einwandfrei funktionieren sowie hoher Luftfeuchtigkeit und starken Winden standhalten.
Lösung: Eaton hat acht Green Motion Building Ladestationen für Elektrofahrzeuge für Arosa Energie installiert, um die Ladekapazität des Unternehmens in Arosa zu erhöhen, den Umsatz zu steigern und die Einnahmen zu erhöhen.
Ergebnis: Die EV Charger wurden im Januar 2024 eingebaut und verkauften in den ersten vier Monaten ihres Betriebs 10.000 kWh Strom.
Mit Eaton zusammenzuarbeiten, hat sich als fruchtbar erwiesen. Unsere bisherigen Erfahrungen mit Eatons Installationen haben uns von der Qualität ihrer Produkte überzeugt. Wir waren gleichermaßen zufrieden mit den erbrachten Supportleistungen.
Hintergrund
Der bekannte Alpenferienort Arosa liegt am Ende des Schanfigg-Tals auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel. Im Winter kann man hier Wintersport treiben und im Sommer wandern und die malerische Landschaft genießen. Das Resort ist mit dem Auto über eine Serpentine mit Biegungen und Tunneln erreichbar, was eine langsame und vorsichtige Fahrweise erfordert. Daher ist es wichtig, dass die Elektrofahrzeuge im Resort für die Rückfahrt aufgeladen werden können.
Mit der zunehmenden Beliebtheit von Elektrofahrzeugen steigt auch in Arosa die Nachfrage nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das Resort war bereits mit Green Motion EV Chargern ausgestattet. Diese wurden 2016 installiert. Als Arosa Energie, der regionale Stromversorger und derzeitiger Eigentümer der Ladegeräte, das Angebot an Ladestationen in der Gemeinde erweitern wollte, ließ man sich von Eaton beraten.
Herausforderung
Kalte Temperaturen haben erhebliche Auswirkungen auf Elektrofahrzeuge. Die Batterie entlädt sich schneller und sowohl die Batterie als auch der Elektromotor müssen zusätzliche Leistung erbringen, um das Fahrzeug aufzuwärmen. Dies kann sich auf den Gesamtwirkungsgrad und die Reichweite des Fahrzeugs auswirken, sodass der Zugang zu effizienten EV Chargern von entscheidender Bedeutung ist.
In einem Ferienort in den Alpen wie Arosa müssen robuste und vielseitige Ladegeräte für Elektrofahrzeuge eingesetzt werden. Sie müssen trotz schwieriger Wetterbedingungen, die von winterlichen Temperaturen unter null bis zu sommerlicher Hitze von bis zu 30 °C reichen können, effizient funktionieren und verschiedenen meteorologischen Bedingungen wie hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Wind standhalten. Da das Resort international sehr beliebt ist, können Besucher mit unterschiedlichsten Elektrofahrzeugen anreisen. Die Ladestationen müssen daher mit dieser Vielfalt umgehen können, um alle Fahrzeuge unabhängig von Marke bzw. Modell aufladen zu können.
„In Arosa besuchen uns sowohl im Winter als auch im Sommer Touristen, wobei die Besucherzahl im Winter wesentlich höher ist. Im Sommer kommen die Leute am Wochenende mit dem Auto, vor allem diejenigen, die hier ein Ferienhaus haben. Im Winter kommen die Leute zum Skifahren“, erklärt Tino Mongili, Geschäftsführer von Arosa Energie.
Lösung
Eaton hat Arosa Energie mit acht neuen 22 kW Green Motion Building Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Die Ladegeräte sind für den Betrieb in einem Temperaturbereich von -25 °C bis 45 °C ausgelegt. Dieser breite Bereich stellt sicher, dass das Laden von Elektroautos auch unter extremen Wetterbedingungen effektiv durchgeführt werden kann.
Die in Arosa installierten 22 kW AC-Ladestationen sind mit allen Elektrofahrzeugen kompatibel, die den Lademodus 3 und Ladekabel des Typs 2 verwenden. Es wurde besonderer Wert auf die Sicherheit gelegt, so z. B. durch den integrierten Erdungsschutz, die Kompatibilität mit einphasigen IT-Netzinstallationen und die Notabschaltung für EV-Ready-Installationen. Die Ladegeräte sind benutzerfreundlich, lassen sich problemlos einbauen und sind mit verschiedenen Netzwerkoptionen konfigurierbar. Ein wesentliches Merkmal ist, dass sie in der Lage sind, einen statischen, dynamischen und priorisierten Lastausgleich über eine Installation von bis zu 50 Ladegeräten zu gewährleisten, wodurch das Netzwerk bei Bedarf einfach erweitert werden kann. Alle Ladegeräte sind miteinander verbunden und werden von einer zentralen Teileinheit, dem sogenannten Master, überwacht. Das Netzwerk kommuniziert mit der Backend-Plattform über einen externen Router, der zur Verbindung eine SIM-Karte verwendet.
Green Motion Building Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind für den Einsatz in Innen- und Außenbereichen konzipiert und können je nach Anforderungen des Netzwerks erweitert werden, wodurch Skalierbarkeitsoptionen ohne die Kosten für die Aufrüstung des Verteilernetzes bereitgestellt werden. Sie sind über eine zertifizierte Strommessmethode (MID) mit einem Abrechnungssystem verbunden und lassen sich nahtlos in jede OCPP (open charge point protocol)-konforme Software eines Drittanbieters für Charge point operator (CPO) sowie in verschiedene Abrechnungsplattformen integrieren.
„Unsere Entscheidungsfindung basiert auf der Stärke unserer Beziehungen“, fügt Tino hinzu. „Obwohl wir durchaus auch andere Alternativen in Betracht gezogen haben, war unsere Entscheidung letztendlich von Eatons nachweislicher Erfolgsbilanz beeinflusst.“
Ergebnis
Die EV Charger wurden im Januar 2024 eingebaut und verkauften in den ersten vier Monaten ihres Betriebs 10.000 kWh Strom. Die Prognose für den Stromverbrauch im laufenden Jahr liegt bei etwa 24.000 kWh, wobei für 2025 ein Anstieg um 50 % prognostiziert wird.