Kundenreferenz Spartanburg
Ort: Spartanburg, South Carolina
Herausforderung: Eaton testet an einem seiner größten kohlenstoffintensiven Standorte ein neues Energiemanagement- und Optimierungssystem (EMOS), um die Kohlenstoffemissionen weiter zu reduzieren..
Lösung: Die Brightlayer Energy EMOS-Softwarewurde in Kombination mit noninvasiven Sensoren und umweltfreundlichen intelligenten Messgeräten eingesetzt, um eine minimale Anzahl von Kernkomponenten am Verteilungspunkt zu überwachen.
Ergebnisse: Der Standort erzielte eine Reduzierung der Energiekosten um 17 %, wodurch Mittel freigesetzt wurden, um zukünftige Dekarbonisierungsprojekte zu unterstützen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen Einsparungen von über 40.000 US-Dollar im Jahr durch eine Reduzierung des Energieverbrauchs für das Aufladen von Gabelstaplern um 66 % sund weitere 4.000 US-Dollar durch die Verringerung von Druckluftleckagen und die Optimierung des Verbrauchs..
Hintergrund
Spartanburg, eine Stadt im Norden von South Carolina, beherbergt eine der Lagerhäuser von Eaton, die in erster Linie für die Lagerung von Stromverteilungsprodukten genutzt wird. Der über 20.000 Quadratmeter große Standort bot eine ideale Gelegenheit, die Effektivität des neuesten Energiemanagementsystem von Eaton zu testen.
Herausforderung
Das Lager in Spartanburg installierte kürzlich hocheffiziente Luftkompressoren und ein neues DC-Ladesystem für Gabelstapler. Das Team für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit von Eaton wollte die Kapitalrendite dieser Investitionsausgaben messen und prüfen sowie die Klimabilanz des Standorts in Echtzeit berechnen. Brightlayer Energy wurde mit einer stoßarmen Elektro-, Wasser- und Erdgasmessung installiert. Wie erwartet überwachte der EMOS erfolgreich die Funktionalität der neuen Anlagen und berechnete die Treibhausgasemissionen in Echtzeit. Darüber hinaus identifizierte sie Möglichkeiten zur Optimierung des Energieverbrauchs im DC-Gabelstaplersystem und erkannte Ineffizienzen im Druckluftsystem.
Vor dem Einsatz von Brightlayer Energy hatte die Lagerverwaltung nur einen begrenzten Einblick in den standortweiten Energieverbrauch. Die Energiekosten lagen innerhalb akzeptabler Industriestandards, so dass kaum ein Änderungsbedarf wahrgenommen wurde. Ziel der Installation des EMOS war es jedoch nicht nur, die neuen Systeme zu validieren, sondern auch den Gesamtenergieaufwand um 10 % zu senken.
Lösung
Brightlayer Energy verwendet Sensoren, intelligente Messgeräte und KI-gestützte Software, um Daten über den Energieverbrauch eines Gebäudes zu sammeln und effizientere Nutzungsstrategien zu entwickeln.
Nach der Implementierung beginnt der EMOS mit der Analyse der Energiedaten des Gebäudes, generiert leicht ablesbare Grafiken und Berichte und bietet verwertbare Erkenntnisse zur Optimierung des Energieverbrauchs über den Tag. Diese Transparenz ermöglicht es den Werksteams, nachhaltigere Verhaltensweisen im Energiemanagement zu verfolgen. Das System hebt auch den Abfall und den potenziellen Wartungsbedarf hervor, so dass das Personal schnell auf Probleme reagieren kann.
Die Fähigkeit des Systems, den Energiebedarf und die Energieversorgung zu prognostizieren, ermöglicht autonome Anpassungen der Energiezuflüsse und -abflüsse auf der Grundlage der Ziele der Stakeholder. Manager können das System so konfigurieren, dass es Kosteneinsparungen, Emissionsreduzierungen, Energiezuverlässigkeit oder Leistung priorisiert. Es ist auch mit Energiewendetechnologien wie lokaler erneuerbarer Energieerzeugung, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen und anderen einzigartigen elektrischen Anlagen kompatibel - wie den Hochleistungs-Luftkompressoren in Spartanburg.
Die Installation wurde an einem einzigen Abend abgeschlossen, wobei Sensoren und Zähler um das Lager und die wichtigsten Anlagen platziert wurden - ohne den Betrieb zu stören.
Ergebnisse
Brightlayer Energy zeigte schnell Ineffizienzen im Ladeprozess von Elektrostaplern auf. Das Aufladen ereignete sich sporadisch über den Tag, führte zu zufälligen Anstiegen des Energiebedarfs und deutlich steigenden Kosten. Der EMOS empfahl eine Spitzenlast-Sparstrategie, um Spitzenlastkosten zu minimieren und den Verbrauch in kostenintensiven Zeiträumen zu senken.
Das DC-Laden war zwar schnell und hochleistungsfähig, war aber oft unnötig. Lastausgleich – Regelung des Stromabflusses zur Begrenzung der Ladegeschwindigkeiten – wurde implementiert, um Nachfragespitzen zu vermeiden. Diese Änderung führte zu einer Senkung der Energiekosten für das Laden von Gabelstaplern um 66 % und sparte jährlich etwa 40.000 US-Dollar.
Ein weiterer großer Vorteil war die Zeitersparnis bei der Wartung. Das System markierte zyklische Energieabfälle von den Hochleistungs-Luftkompressoren, die alle paar Minuten etwa 1,5 bar abbrachen - auch nachts und am Wochenende. Diese Ineffizienz betrug jährlich 4.000 US-Dollar an verschwendeter Energie.
Ohne die EMOS hätte dieses Problem unbemerkt bleiben oder Monate gedauert, um es bei Routineinspektionen zu erkennen. Stattdessen identifizierte das System sofort den defekten Kompressor und ermöglichte so eine schnelle Behebung. Dies führte auch zu einer umfassenderen Inspektion von Altgeräten auf weitere Effizienzverbesserungen.
Zusätzlich zu diesen wichtigen Verbesserungen übertraf Brightlayer Energy die angestrebte jährliche Senkung der Energiekosten um 10 % und erzielte eine Senkung um 17 % und Einsparungen von 44.000 US-Dollar. Das System überwacht weiterhin die Nutzung, identifiziert neue Einsparmöglichkeiten und stellt eine zuverlässige Stromversorgung für den Betrieb sicher. In Kombination mit Zeiteinsparungen durch automatische Überwachungs-, Prognose- und Wartungswarnungen übertraf das Spartanburger Team seine Nachhaltigkeits- und Kosteneffizienzziele.